Freundeskreis Strinz-Aube
Wir sind ein Stück Europa

Satzung

Nachfolgend finden Sie die Satzungregelung des Freudeskreises. Die Satzung wurde festgelegt am : Hohenstein - Strinz-Margarethä, 19.11.1991.

§ 1 Name, Sitz und Zweck des Vereins

1. Der Freundeskreis Strinz-Aube e.V. mit Sitz in Hohenstein, Ortsteil Strinz-Margarethä verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

2. Der Freundeskreis Strinz-Aube hat die Aufgabe, die Ziele der Verschwisterungsurkunde vom 2.6.1974 zu verwirklichen.

Text der Urkunde: „In dem Bewusstsein, dass die europäische Einheit auf der Basis friedlichen Miteinanderlebens unserer Völker aufgebaut werden kann, verschwistern sich die Gemeinden Aube/Normandie und Hohenstein.

Beide Gemeinden betrachten diese Verschwisterung als Aufforderung, den Frieden nicht als Zeit zwischen zwei Auseinandersetzungen anzusehen, sondern als Chance zur Verständigung und Zusammenarbeit des deutschen und französischen Volkes. Mit der Verschwisterung der Gemeinden Aube und Hohenstein bekunden wir den Willen unserer Kommunen, Voraussetzungen für ein vereintes Europa zu schaffen.

An diesem Tag übernehmen wir die Verpflichtung, die Verbindung zwischen unseren Gemeinden dauernd aufrecht zu erhalten, den Austausch ihrer Jugend und aller Einwohner auf allen Gebieten zu unterstützen, um eine gegenseitige friedliche Verständigung und das Gefühl der europäischen Brüderlichkeit zu entwickeln, mit dem Ziel einer engen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland.

Unsere Anstrengungen sollen werben und mithelfen, den Akt der Verschwisterung als ein Bedürfnis und die Bestätigung dafür zu betrachten, das in beiden Ländern nicht allein nur das Parlament, sondern jeder Einwohner Träger der Freundschaft ist, welche unsere Gemeinden

Aube/Normandie und Hohenstein in unseren Ländern Frankreich und Deutschland auf Dauer verbinden sollen.“

Es bedeutet also, dass es Aufgabe des Vereins ist, die im jährlichen Wechsel stattfindenden gegenseitigen Besuche der Einwohner der beiden Patengemeinden zu planen, vorzubereiten und durchzuführen. Unterstützung bei gegenseitigem Jugendaustausch. Planung und Durchführung von Jubiläumsveranstaltungen und sonstige Maßnahmen, die den gegenseitigen kulturellen Austausch unterstützen und vertiefen.

3. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

4. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 2 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft 

1. Mitglieder des Vereins können alle natürlichen Personen ab dem 14. Lebensjahr werden, wenn sie mündlich, schriftlich oder zur Niederschrift um Aufnahme nachsuchen.

2. Über die Aufnahmeanträge entscheidet das Komitee nach freiem Ermessen endgültig.

3. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschließung.

4. Die Austrittserklärung hat schriftlich oder zur Niederschrift zum Jahresende zu erfolgen. Die Ausschließung erfolgt durch das Komitee, sie ist nur zulässig, wenn das Mitglied mit der Beitragszahlung für mehr als 1 Jahr im Rückstand ist oder in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.

§ 3 Beitragszahlung

1. Die Beitragszahlung erfolgt einmal jährlich

2. Änderungen des Beitrages werden von der Mitgliederversammlung beschlossen.

§ 4 Organe des Vereins 

1. Organe des Vereins sind das Komitee und die Mitgliederversammlung.

§ 5 Das Komitee

1. Das Komitee (Vorstand) im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzendem der2. Vorsitzende, der Kassierer, der Schriftführer und 3 Beisitzer. Der 1. und 2. Vorsitzende sind jeweils gemeinsam oder mit einem weiteren Komiteemitglied vertretungsberechtigt.

2. Aufgabe des Komitees ist es, all sich aus § 1, Absatz 2 der Satzung ergebenden Belange wahrzunehmen, weiterhin die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse, die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Einberufung der Mitgliederversammlung.

3. Die Beschlüsse des Komitees werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichehit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

4. Dem Komitee obliegt die Entscheidung über die Aufnahme und Ausschließung von Mitgliedern.

5. Das Komitee wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter bei Bedarf einberufen.

§ 6 Die Mitgliederversammlung

1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet alle 2 Jahre statt. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Komitee einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder mindestens ein Zehntel aller Vereinsmitglieder die Einberufung verlangen. Wird die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung von einem Zehntel aller Vereinsmitglieder verlangt, so haben diese unter Angabe des Grundes für die Einberufung einen schriftlichen Antrag an das Komitee zu stellen.

2. Aufgaben der Mitgliederversammlung sind vor allem

• Die Wahl des Komitees. Sie erfolgt auf die Dauer von 2 Jahren. Die Wahl des 1. Vorsitzenden ist von einem Wahlleiter und einem Beisitzer zu leiten, die von der Mitgliederversammlung zu wählen sind. Bei Tod, Niederlegung des Amtes oder Ausscheidung der Komiteemitglieder ist eine Neuwahl erforderlich. Die Wahl erfolgt normalerweise geheim. Bei Einstimmigkeit kann nach Antrag auch per Akklamation abgestimmt werden.

• die Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung sowie die Entlastung des Komitees.


• Die Wahl der Kassenprüfer. Sie erfolgt auf die Dauer von 2 Jahren.

• Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge.

• Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig, wenn sie ordentlich einberufen wurde. Die ist der Fall, wenn die Mitglieder mindestens 10 Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung durch Rundschreiben oder in Hohenstein aktuell eingeladen worden sind.

4. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit, nur zu Beschlüssen über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins ist Dreiviertelmehrheit der Erschienenen erforderlich.

5. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen. Diese ist vom Protokoll-führer und vom Komitee zu unterschreiben.

§ 7 Kassenprüfer

1. Es müssen mindestens 2 Kassenprüfer gewählt werden. Die Kassenprüfer sollen Vereinsmitglieder sein, sie dürfen jedoch nicht dem Komitee angehören.

2. Das Komitee hat den Kassenprüfern zu gestatten, die Bücher und Schriften des Vereins sowie die Vermögensgegenstände, namentlich die Vereinskasse, zu prüfen.

3. Die Kassenprüfer können vom Komitee alle Aufklärung und Nachweise verlangen, welche für eine sorgfältige Prüfung notwendig sind.

4. Die Kassenprüfer haben in der Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten. Sie haben in ihrem Bericht festzulegen, ob die Kassenführung den Grundsätzen ordnungsgemäßer Kassenführung entspricht.

5. Stellen die Kassenprüfer bei Wahrung ihrer Aufgabe Tatsachen fest, die den Bestand des Vereins gefährden oder seine Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können oder die schwerwiegende Verstöße des Komitees gegen die Satzung erkennen lassen, so haben sie auch hierüber zu berichten.

§ 8 Beurkundung der Beschlüsse

1. Die Beschlüsse des Komitees sind schriftlich niederzulegen und vom Protokollführer und Vorsitzenden zu unterschreiben.

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind vom Protokollführer und vom Komitee zu unterzeichnen.

§ 9 Auflösung des Vereins

1. Bei der Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an das Deutsch-Französische Jugendwerk, welches es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.