Freundeskreis Strinz-Aube
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Strinz-Margarethä

Strinz-Margarethä ist ein Ortsteil der Gemeinde Hohenstein (Untertaunus) im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen.Der Ort liegt im westlichen Taunus. Im Ort treffen sich die Landesstraßen 3032 und 3274.Strinz-Margarethä ist der älteste Ortsteil der Gemeinde, denn er wurde schon im Jahre 1184 erstmals erwähnt, und zwar mit dem Ortsnamen Strinzepha. Der Name des Ortes wird im ersten Namensteil als durch die Einöde fließender Bach gedeutet. Der zweite Namensteil weist auf die Weihe einer Kapelle (hl. Margarethe) hin.Ortswappen zeigt infolge dessen einen gezügelten Drachen. Eine langwährende Beziehung bestand zwischen Strinz-Margarethä und dem Kloster Bleidenstadt. Die evangelische Kirche wurde 1836 als klassizistischer Saalbau auf einer kleinen Anhöhe erbaut. Die Barockorgel wurde 1710 für das Weißfrauenkloster in Mainz vermutlich von Johann Jakob Dahm erbaut. Später wurde die Orgel in Niederingelheim aufgestellt, 1853 kam sie nach Strinz-Margarethä. Das Pfarrhaus rechts vor der Kirche wurde im Jahr 1720 erbaut. Die erste Schule datiert von 1694. Das letzte Schulgebäude von 1871, jetzt Privatbesitz, steht links vor der Kirche. Einen damals so benannten Musterkindergarten bekam der Ort im Kriegsjahr 1941. Die alte Zinkenmühle wird heutzutage gastronomisch genutzt.Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus, die Aubachhalle aus den 1970er Jahren, und ein Kelterhaus, in dem die traditionelle Apfelweinherstellung gepflegt wird.Der Ort verfügt über eine insbesondere von der Jugend aus ganz Hohenstein viel genutzte Bücherstub.Seit 1974 existiert eine intensive Verschwisterung mit der französischen Gemeinde Aube in der Normandie. Die große Aubachhalle wurde 1976/1977 erbaut.